Identitätsindex Österreich 2018: Wie stark sich Menschen in Österreich mit Unternehmen identifizieren

FehrAdvice und Partners hat die Kundenidentität für unterschiedliche Unternehmen und Brands in Österreich erhoben. Die Studie „Identitätsindex Österreich 2018“ zeigt, dass die meisten Unternehmen noch großes Potenzial haben, um sich im Kampf um Aufmerksamkeit besser aufzustellen.

  1. Video & Zusammenfassung
  2. Key Findings
  3. Highlights
  4. Download
  5. Daten anfordern

Die zunehmende Globalisierung hat bereits seit Mitte des 20. Jahrhunderts sowohl den Wettbewerbsdruck auf viele Unternehmen erhöht als auch völlig neue Märkte und Möglichkeiten eröffnet. Die Digitalisierung führt diese Entwicklung nun in einer vollkommen neuen Dimension fort: Der Wettstreit um die Gunst der Kundinnen und Kunden findet nicht länger nur gegen Konkurrenz aus dem Ausland, sondern auch im digitalen Raum statt. Wie können Unternehmen es im digitalen Zeitalter schaffen, im Kampf um Aufmerksamkeit einen strategischen Vorteil gegenüber ihren Mitbewerbern zu erhalten?

Die verhaltensökonomische Forschung hat gezeigt, dass eine gemeinsame Identität – also wenn Menschen sich mit einem Unternehmen identifizieren – einen besonders starken Aufmerksamkeitstreiber darstellt. Menschen mit höherer Identität kaufen bei Unternehmen mehr und häufiger. Sie sind eher bereit, die digitalen Services auszuprobieren und regelmäßig zu nutzen. Die Kundenidentität ist somit ein wichtiger Faktor für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens.

Wie stark identifizieren sich die Menschen in Österreich mit den verschiedenen Unternehmen?

FehrAdvice und Partners hat die Kundenidentität für unterschiedliche Unternehmen und Brands in Österreich erhoben. Die Studie geht außerdem der Frage nach, ob es Unterschiede in der analogen und der digitalen Welt gibt. Zusätzlich werden die Identitätsstärken der Unternehmen bei Kundinnen/Kunden und Nicht-Kundinnen/Nicht-Kunden getrennt betrachtet.


Die Key Findings der Studie:

  • Die Bandbreite bei den erhobenen Identitätswerten ist groß – sowohl bei analogen Marken als auch im digitalen Raum.
  • In den meisten Branchen wird ein „Digital Gap“ beobachtet. Die digitalen Identitätswerte sind im Schnitt weit niedriger als diejenigen aus der analogen Welt. Ausnahme ist die Medienbranche.
  • Im Allgemeinen ist es erst wenigen österreichischen Unternehmen gelungen, eine digitale Kundenidentität zu entwickeln.
  • Die Unterschiede zwischen Kundinnen/Kunden und Nicht-Kundinnen/Nicht-Kunden sind insbesondere bei digitalen Unternehmen stark ausgeprägt. Diese Unternehmen und Brands haben also keinen „Startvorteil“, sondern müssen Userinnen und User erst durch eigene Erfahrungen überzeugen.

Was tun, um die Identität zu erhöhen?

  • Messen Sie regelmäßig Ihre Identität bei Kundinnen/Kunden und Nicht-Kundinnen/Nicht-Kunden.
  • Identifizieren Sie die Identitätstreiber – also die Faktoren, die ausschlaggebend sind, ob sich jemand mit dem Unternehmen identifiziert oder nicht.
  • Designen Sie identitätsstiftende Prototypen und testen Sie diese systematisch, damit sie in der analogen und digitalen Welt nutzbar gemacht werden können.

Highlights aus der Studie zum Durchklicken

  • Die Unternehmen mit den höchsten und tiefsten Identitätsstärken

    Die Beziehung zwischen Kundinnen/Kunden und Unternehmen lebt von der persönlichen Interaktion. Die meisten Menschen kommen mindestens einmal in der Woche mit einem Lebensmittelhändler in direkten persönlichen Kontakt. Bei Hofer, dem Unternehmen mit dem höchsten gemessenen Identitätsindex, kann man jedoch nicht von einem reinen „Brancheneffekt“ sprechen.

  • Der Digital Gap

    Es gelingt kaum einem Unternehmen, die analoge Identität in neue, digitale Produktformate zu überführen.

  • Menschen mit einer hohen Identität haben eine höhere Interaktion im digitalen Raum

    Eine hohe Identität wirkt sich sehr förderlich für die Interaktion über digitale Kanäle aus.

  • Identitätsindex: Gesamt ohne Consumer Brands


Download

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Daten anfordern

Detaillierte Daten dieser Studie stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Sollte Interesse bestehen, können Sie uns kontaktieren, um eine Messung Ihres Unternehmens im nächsten Jahr zu besprechen.

Kontakt: Sylke Nirk, FehrAdvice & Partners Austria GmbH, Heumühlgasse 9 / Schönbrunner Straße 2, 1040 Wien
infoaustria@fehradvice.com

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