Identitätsindex 2018: Wie stark sich Menschen mit Brands identifizieren

Die Studie von Fehr Advice geht der Frage nach, wie stark sich Menschen in der Deutschschweiz mit verschiedenen Unternehmen identifizieren. Dabei werden nicht nur Einblicke zum Thema Identität geliefert, sondern auch Handlungspotenziale für Unternehmen aufgezeigt.

  1. Video & Zusammenfassung
  2. Key Findings
  3. Highlights
  4. Download
  5. Daten anfordern

Unsere zunehmend digitalisierte und damit immer komplexere Welt stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen. Die Innovationszyklen werden kürzer, Produkte sind leichter kopierbar und laufend drängen neue Anbieter auf den Markt. Konsumenten sind ständig mit neuen Angeboten konfrontiert, es stehen ihnen immer mehr Informationen zur Verfügung. Der Mensch ist aber in seiner Aufnahmefähigkeit limitiert. Es ist für den Einzelnen nicht möglich, alle Inhalte zu verarbeiten – Aufmerksamkeit wird zu einer wertvollen Ressource.

Die verhaltensökonomische Forschung hat gezeigt, dass eine gemeinsame Identität – also wenn Menschen sich mit einem Unternehmen identifizieren – einen besonders starken Aufmerksamkeitstreiber darstellt. Die Kundenidentität ist also ein wichtiger Faktor für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens. Denn Menschen mit höherer Kundenidentität kaufen bei Unternehmen mehr und häufiger, sind loyaler sowie weniger preissensitiv und sprechen positiver über das Unternehmen.

Wie stark identifizieren sich die Menschen mit den verschiedenen Unternehmen?

FehrAdvice und Partners hat bei Menschen aus der Deutschschweiz den Identitätsindex für unterschiedliche Brands erhoben. Die Studie geht der Frage nach, ob es Unterschiede in der analogen und der digitalen Welt gibt. Zusätzlich werden auch die Identitätsstärken der Brands bei Kunden und Nicht-Kunden getrennt betrachtet.


Die Key Findings der Studie:

  • Viele Unternehmen sind nur bedingt identitätsstiftend – sowohl in der digitalen als auch in der analogen Welt.
  • Es gibt grosse Unterschiede bei der Identitätsstärke der verschiedenen Unternehmen.
  • Unternehmen, die sich hauptsächlich in digitalen Räumen bewegen, sind im Durchschnitt weniger identitätsstiftend als Firmen aus der analogen Welt.
  • Viele Menschen haben immer noch eine grundlegende Skepsis gegenüber Unternehmen, die rein digital unterwegs sind. Dies gilt selbst für Digital Natives.

Was tun, um die Identität zu erhöhen?

  • Messen Sie regelmässig Ihre Identität bei Kunden und Nicht-Kunden.
  • Identifizieren Sie die Identitätstreiber – also die Faktoren, die ausschlaggebend sind, ob sich jemand mit dem Unternehmen identifiziert oder nicht.
  • Designen Sie identitätsstiftende Prototypen und testen Sie diese systematisch, damit Sie in der analogen und digitalen Welt nutzbar gemacht werden können.

Highlights aus der Studie zum Durchklicken

  • Die Migros, die mit der konsequenten Pflege ihrer Werte über Generationen hinweg an ihrer Identität gearbeitet hat, sowie der Instant-Messaging-Dienst WhatsApp mit seiner Omnipräsenz in der Kommunikation mit Bekannten und Freunden weisen besonders hohe Werte auf. Der Nachrichtendienst Twitter und die CSS Versicherung hingegen sind Beispiele für Unternehmen, die weniger identitätsstiftend sind.

  • Digitale Absatzkanäle sind deutlich weniger identitätsstiftend als die dazugehörige analoge Brand.

  • Die Ergebnisse der Studie zeigen deutlich, dass Menschen mit einer hohen Identitätsstärke digitale Kanäle deutlich öfter nutzen


Download

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Daten anfordern

Detaillierte Daten dieser Studie stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Sollte Interesse bestehen, können Sie uns kontaktieren, um eine eine Messung Ihres Unternehmens im nächsten Jahr zu besprechen.

Kontakt:
Sylke Nirk | FehrAdvice & Partners AG
Klausstrasse 20, 8008 Zürich, Schweiz | +41 44 256 79 00