Empfehlung: Reader zur Nudging-Inititative der deutschen Regierung

Nach Briten und Amerikanern will nun auch das deutsche Bundeskanzleramt die Bevölkerung mit Nudges zu Verhaltensänderungen anregen. Ein Reader erklärt die Hintergründe der Initiative.

Die Verhaltensökonomie ist nun in der deutschen Regierung angekommen. Der „Newsletter der Verwaltungsreformierung“ (inForm) widmet diesen Ansätzen eine Spezial-Ausgabe. Darin heisst es:

Angela Merkel will nach amerikanischem und britischem Vorbild das Nudging in ihre Regierungspraxis einbeziehen. Aus diesem Grund wurden sogar vor kurzem neue Stellen im Bundeskanzleramt ausgeschrieben für ReferentInnen mit psychologischen, soziologischen, anthropologischen und verhaltensökonomischen Kenntnissen. Im Stab „Politische Planung“ sollen sie in der Projektgruppe „wirksam regieren“ tätig werden.

Der übersichtliche Reader zumThema  enthält eine Pro und Contra-Liste zu Behavioral Economics, Literaturtipps und Links inklusive eines auch in in unserem Blog schon veröffentlichten NZZ-Interviews mit Gerhard Fehr sowie Rezensionen von einschlägigen Publikationen. Darüber hinaus erhält der Leser die Möglichkeit, seine Meinung zum Thema kundzutun („inFrage 1/2015: Sollten Nudges im staatlichen Handeln zum Einsatz kommen?“).

Download (PDF, Unknown)

inForm Special. Der Newsletter für Verwaltungsreformierung, Nudging, Januar 2015

  • Marc-Stephan Atherton

    In the UK the Behavioural Insights Team have migrated from Central Government into a private sector service model. ‘Nudging’ is on the increase but going beyond simple choice architecture models. It will be interesting to watch how the approach is developed in the German cultural, political and social landscape.