Gerhard Fehr: „Experimentieren wird in den meisten Unternehmen intensiv diskutiert, aber kaum umgesetzt“

Disruptive Technologien stellen derzeit viele Branchen vor existenzielle Herausforderungen. Um ihr Überleben zu sichern, müssen Unternehmen ein Experimentability Mind-set entwickeln, so der CEO von FehrAdvice.

In der „REPORTING TIMES“, der Zeitung des Center for Corporate Reporting (CCR) in Zürich, findet sich ein Artikel von Gerhard Fehr. Der CEO von FehrAdvice & Partners erklärt darin, warum «Fail fast but small» Sinn macht und wie eine experimentierende Kultur im Unternehmen integriert werden kann.

Dazu braucht es gezielt Interventionen an der Unternehmenskultur, wobei verhaltensökonomische Erkenntnisse helfen können. Die Zeit dafür sei mehr als reif, denn:

Viele unserer Tätigkeiten können zweifellos bald von Maschinen übernommen werden. Erfahrungen der Vergangenheit zeigen aber, dass die Tätigkeiten, die von Menschen gemacht werden, dadurch aufgewertet werden. Das war bisher in jeder technologischen Revolution so. Was zu Beginn bedrohlich wirkte, führte bisher immer zu mehr Wirtschaftswachstum und Wohlstand. Aber eines ist sicher: Am Arbeitsmarkt werden künftig höhere Qualifikationen verlangt.

Mehr darüber, warum die Medienindustrie unter der digitalen Revolution besonders stark zu leiden hat und wieso eine oberflächliche Sanierung alter Modelle anstatt neuer evidenzbasierter Wagnisse ruinös sein kann, findet sich hier.

Quelle: Gerhard Fehr, Das Experimentability Mind-set entwickeln, reporting-times.com