Prognose: Wer wird Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften?

Am Montag, 13. Oktober wird der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften bekannt gegeben. Bis dahin darf noch auf den oder die Preisträger gewettet werden – oder genauer: Man prognostiziert.

Prognose: Wer wird Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften?

Der Nachrichten- und Datenkonzern Thomson Reuters nennt auch dieses Jahr wieder die aussichtsreichsten Kandidaten, die sich vor allem durch überdurchschnittlich viel zitierte, für das jeweilige Forschungsfeld massgebliche Veröffentlichungen auszeichnen.

Und tatsächlich – sieht man von den gestern vergebenen Medizinpreisen einmal ab – waren die Prognosen in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich: Ausser 1993 und 1996 waren nach Angaben von Thomson Reuters unter den Nobelpreisträgern stets prognostizierte Kandidaten dabei.

Im Vorjahr lagen sie gar achtmal richtig, etwa mit dem Chemiker Martin Karplus, dem Mediziner Randy Schekman und dem Physiker Peter Higgs. 2011 waren sämtliche neun Nobelpreisträger in Medizin, Physik und Chemie im Voraus genannt worden.

Für 2014 hat Thomson Reuter folgende Kandidaten für den „Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften“ ermittelt:

  • Für Beiträge zu der von Joseph Schumpeter entwickelten Theorie der „kreativen Zerstörung“ in der Wirtschaft: Philippe M. Aghion und Peter W. Howitt (beide USA)
  • Für Fortschritte beim Studium des Unternehmertums: William J. Baumol und Israel M. Kirzner (beide USA)
  • Für Pionierleistungen in der Wirtschaftssoziologie: Mark S. Granovetter (USA)

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