Zur Nachlese: Themenseite über Nudging und sanften Paternalismus in der NZZ

Der manipulierte Mensch? Oder alles ganz zwanglos? Die NZZ veröffentlichte am Montag ein ganzseitiges Special zum Thema Nudging und sanfter Paternalismus. Hier finden sie es in voller Länge zum Nachlesen und als Download.

Über das Interview mit Gerhard Fehr zum Thema sanfter Paternalismus in der NZZ berichteten wir bereits. Nun wurde uns von der NZZ auch noch die gesamte Seite zum Thema Nudges für unseren Blog zur Verfügung gestellt. Lesen Sie hier auch den kritischen Artikel von Claudia Wirz zum kontroversionell diskutierten Libertäten Paternalismus:

[pdfjs-viewer url=http://www.fehradvice.com/wp-content/uploads/2014/03/nudges-nzz-interview-gerhard-fehr.pdf viewer_height=540px download=true print=true fullscreen=false]

Download»

  • Perfekt! Genau so müsste es überall gemacht werden:
    „Wieder zu Hause, findet Edmund einen Flyer der örtlichen Behörde in seinem Briefkasten, der darüber Aus- kunft gibt, wie viel Energie jeder seiner Nachbarn verbraucht hat. Auch Ed- munds Energieverbrauch wird darin öffentlich bekanntgegeben. Diese Pra- xis wird im australischen New South Wales angewendet (…)“.
    Sehr kluge Technokraten dort in diesem Ort! Die haben einiges von der Natur „des“ Menschen richtig verstanden.
    Dass es sich hierbei um einen echten „Nudge“ im Sinne von Richard Thaler handelt, würde ich nicht unterschreiben.

    Hingegen entspricht dies einer ethisch höchstbedenklichen Entscheidigungsnötigung:
    „(…) er wohnt jetzt in einem Land, zum Beispiel in Österreich oder Spanien, in dem die Widerspruchs- lösung gilt, die jeden stillschweigend zum Organspender macht, der nicht aktiv widerspricht“.

    Den trefflichen Argumenten von Jan Schnellenbach ist wenig hinzuzufügen.