In den Medien: Ernst Fehr an der Spitze der Ökonomenrankings in der Schweiz, Deutschland und Österreich

In den kürzlich publizierten Ökonomenrankings wird Prof. Ernst Fehr an erster Stelle gereiht. Auch in den nach der gleichen Methodik erhobenen Ranglisten der NZZ für die Schweiz und der “Presse” für Österreich steht Fehr vorne – hier die Berichterstattung im Überblick.

Ökonomenranking für die Schweiz in der NZZ:

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Ökonomenranking für Deutschland in der FAZ:

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Ökonomenranking für Österreich in der Presse:

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  • Linus Huber

    Gratulation zu Ihrer Stellung an der Spitze von IYIs.

    https://medium.com/@nntaleb/the-intellectual-yet-idiot-13211e2d0577#.penkanz18

    • Sehr geehrter Herr Huber,

      Entschuldigen Sie bitte die langsame Reaktion auf ihren Post.

      Sie beziehen sich auf einen provokanten Artikel von Nassim Taleb zum Thema “The Intellectual Yet Idiot”.

      Die Grundthese darin lautet: “The IYI pathologizes others for doing things he doesn’t understand without ever realizing it is his understanding that may be limited.”

      Folgende Punkte würden wir gerne klarstellen:

      – Die Verhaltensökonomie pathologisiert in keiner Weise Menschen für Ihr Verhalten, sondern versucht durch experimentelle Verhaltensforschern systematische Verhaltensmuster von Menschen im Teams, Gruppen, Unternehmen oder auf Märkten zu identifizieren und sie zu beschreiben.

      – Die Identifikation von pathologischem Verhalten von Menschen ist kein Forschungsgegenstand der Verhaltensökonomie, sondern der klinischen Psychologie und der Medizin.

      – Die Verhaltensökonomie, genauso wie die Ökonomie und andere (Sozial-)Wissenschaften, stellt der wirtschaftlichen Praxis und der Politik auf Basis dieser Erkenntnisse Werkzeuge zur Verfügung, um Verhalten von Menschen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit erfolgreich ändern zu können.

      – Das Bewusstsein, als Wissenschafter selber fehlbar zu sein, und der Prozess des Erkenntnisgewinns nur über Fehler passieren kann, gehört zu den Grundlagen jeder wissenschaftliche, explorativen Tätigkeit.

      Wenn dieses Bewusstsein verloren geht besteht in der Tat die Gefahr, dass Menschen, nicht nur Wissenschafter, zu intellektuellen Ideoten verkommen.

      Wir teilen hier natürlich nicht ihre Einschätzung, dass die wissenschaftliche Disziplin der Ökonomie, sowie jede andere wissenschaftliche Richtung, von intellektuellen Idioten dominiert werden.

      Im Gegenteil – wir glauben, dass diese ihre hier publizierte Einschätzung genau das wiederspiegelt, was Nassim Taleb in seinem Artikel ankreidet – nämlich, dass jeder Mensch aufmerksam sein muss, nicht selber ein intellektueller Idiot zu werden, zumindest im Sinne von Nassim Taleb:

      “The IYI pathologizes others for doing things he doesn’t understand without ever realizing it is his understanding that may be limited.””